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Ab sofort in den Urban Spaces.

News - 12.02.2020

Das Urban Spaces Design: Interview mit Studio Komo

Das New Work-Konzept der Urban Spaces baut auf ein außergewöhnliche wie funktionale Innenarchitektur für die Arbeitsansprüche der Zukunft. Mitverantwortlich dafür sind Rene Rauls und Moritz Köhler vom Studio Komo. Wir sprachen mit den zwei Innenarchitektur-Spezialisten über die Urban Spaces und Innenarchitektur in der New Work-Ära. Gemeinsam mit Studio Komo reisen wir vom 20. bis 22. Februar zu den Frame Awards in Amsterdam.

 

Als ihr für das Projekt angefragt wurdet und erstmals das Objekt besichtigt habt, was waren da eure ersten Gedanken?
Wir waren von Anfang an begeistert und sofort Feuer und Flamme für das Projekt. Man kann nicht gerade sagen, dass das Gebäude von außen besonderen Charme versprüht. Die Fassade lässt eher die Zweckmäßigkeit der baujahrstypischen Bauweise erkennen. Das Potential und die Intension der Bauherren haben wir allerdings sofort erkannt. Die gemeinsame Begeisterung hat dann etwas Besonderes entstehen lassen.

Waren die Urban Spaces euer erstes Projekt, das sich so stark dem New Work-Ansatz widmet? Wenn ja, inwieweit musstet ihr euch in das Thema „reinschaffen“?
New Work ist in allen unseren Büroprojekten ein Thema, dies gibt uns unser Zeitgeist einfach vor. Arbeitnehmer setzen ein gewisses Maß an Agilität, Flexibilität und zunehmend auch Digitalität voraus. Damit einhergehend entwickeln sich auch die Interiors von Arbeitswelten weiter. Eine Besonderheit bei der Konzeption für Urban Spaces stellte jedoch die konsequente Ausrichtung auf zukünftige und wegweisende Arbeitsweisen dar. Unser Ansatz war nicht: wie arbeiten wir heute, sondern: wie arbeiten wir morgen!

800 QM innenarchitektonisch zu planen für die Arbeitswelt von morgen – klingt für einen Laien nach einer sehr schwierigen Aufgabe: Wo und wie habt ihr da angesetzt? Was war eure Grundidee?
Der architektonische Ansatz bestand darin den Grundriss zu öffnen. Einem Laien würden wir es so erklären, dass wir Sackgassen unbedingt vermeiden wollen. Einzelne Bereiche haben immer mehrere Zu- bzw. Ausgänge. Zentrale Funktionsbereiche, wie zum Beispiel Bar & Küche haben wir ins Zentrum gerückt und von mehreren Seiten zugänglich gemacht. Insgesamt ergeben sich dadurch ein spielerisches Entdecken und der Begriff „Bürolandschaft“ seine Berechtigung.

Mit das auffälligste in den Urban Spaces sind die Farbgebung und die verschiedenen Materialien. Nach welchen Kriterien im Kontext von New Work seid ihr an die Themen rangegangen?
Bei der Farbgebung hatten auch die Bauherren die Finger mit im Spiel *lach*, damit war schon früh klar, dass es farblich genauso anregend und besonders wird wie konzeptionell und funktional. Dies war auch notwendig um den Urban Spaces ein eigenständiges räumliches Corporate Identity zu verpassen, denn das Design und damit auch die Farbgebung stellt für die Marke Urban Spaces ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal dar. Gleichzeitig verkörpert es aber auch den besonderen Ansatz in Punkto New Work, der sich mit einer gewöhnlichen Farbauswahl nicht hätte darstellen lassen. Die finale Auswahl der Farben und Oberflächen folge dem Konzept einer „urbanen Oase“.

Rene Rauls & Moritz Köhler vom Design Studio Komo

Welche Fragen/Hürden kamen während der Umbauphase bzgl. der Innenarchitektur auf? Gab’s Stellen, da habt ihr gemerkt, okay, so funktioniert das doch nicht?
Ein Innenarchitekt ist immer auch ein Möglichmacher – wir wissen, das klingt abgedroschen aber die Entwicklung von besonderen Interiors und deren Umsetzung ist unsere Aufgabe. Ganz einfach ausgedrückt: Wir verkaufen keine Planung, sondern die beste Lösung. Bei den Urban Spaces hatte es -das Atrium- besonders in sich. Wir haben dort eine lange Sitzbank, eine Arena und einen neuen Zugang zur Bar geschaffen. Im Brandschutzkonzept ist dieser Bereich als Fluchtweg geplant, was besondere Anforderungen an die Ausführung der Einbauten darstellte. Somit schieden viele Materialien und konventionelle Konstruktionsweisen aus. Trotzdem ist es uns gelungen einen Bereich mit Mehrwert und ansprechendem Design zu schaffen.


Die Urban Spaces zollen auch Digitalisierung Tribut und den Berufen von morgen. Was bedeutet das für euch, die Anforderungen des klugen, digitalen Arbeitens mit dem Innendesign zu verbinden?
Diesen Ansatz berücksichtigen wir grundsätzlich bei unseren Arbeitswelt, Office und New Work Projekten, dabei darf man aber auch nicht den Wohlfühl-Faktor vernachlässigen. Technische Infrastruktur bereitzustellen und die digitalen Tools zu integrieren spielt der Umgestaltung von Büros auch in die Karten. Eine kluge Innenarchitektur-Lösung macht da viel aus. Denken Sie nur mal an die schlecht integrierten Bildschirme in Besprechungsräumen: hinten hängt ein Kabelsalat raus und auf dem Tisch kommt ein Potpourri unterschiedlicher Stecker an. Gekonnt integriert sieht man da nichts, kann sich intuitiv mit der Technik verbinden und auf moderne Weise kommunizieren, präsentieren oder referieren.

Gibt’s einen Space/einen Bereich auf den ihr besonders stolz seid? Vielleicht auch „Geheimtipp-Ecke“, auf die man nicht gleich kommt?
Hui, das ist schwer zu sagen. Wir haben als Team daran gearbeitet und da hat natürlich jeder seinen „Liebling“. Dies wird besonders deutlich bei den Meetingräumen, die nach Farbthemen gestaltet wurden. Einer erstrahlt dabei in Pink… das ist schon echt sehr besonders und ein echter Überraschungseffekt. Insgesamt sind wir aber besonders stolz auf die zahlreichen Einbauten die von uns individuell geplant wurden. Dazu zählt besonders der Shop- und Empfangsbereich aber auch Bar & Küche.

Und auf welchen Interieur-Clou seid ihr besonders stolz?
Im WorkLAB haben wir eine Leuchte an die Decke geplant, welche aus einem Grid, besteht das durch zusätzliche Pflanztröge erweitert wurde. Von dort hängen jetzt lange Pflanzentriebe herunter. Im Zusammenspeil mit der besonderen Lichtstimmung und der Farbgebung im Raum bekommt das WorkLAB eine einmalige „Unterwasser-Anmutung“. Zusätzlich sorgen die Pflanzen für eine positive Atmosphäre. Anregendes Arbeiten ist hier geradezu garantiert.

Was bedeutet für euch und eure Arbeit selbst das Thema New Work?
Wir haben zuletzt auch unser eigenes Studio einem kompletten Relaunch unterzogen. Dies hat nicht nur zur Folge, dass wir einen Komo-Markenraum erschaffen haben, sondern natürlich auch alle New Work Anforderungen berücksichtigt haben. Wir arbeiten alle zusammen an einem fast sechs Meter langen Tisch. Dieser treppt zu einer Seite zwei Stufen ab, bedeutet, man kann am gleichen Tisch sitzend und stehend arbeiten. Wir wechseln regelmäßig unseren Arbeitsplatz, es ist schon beinahe zum Sport geworden, dem Kollegen den Platz abzuluchsen. Zudem ist der Tisch eine Versorgungsstation: unsere Computer, allerlei Steckdosen für Strom und Daten und etliche Stauraummöglichkeiten finden darin Platz und das Beste ist… das sieht man ihm nicht an.

Mehr Infos zu Studio Komo, unseren Projekten und Team gibt’s auf unserer Website unter www.studiokomo.de

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